11. Februar 2026

Erfolgreiche Wärmewende-Kommunikation für Gemeinden

Die Wärmewende ist eine der wichtigsten Aufgaben auf dem Weg hin zum Netto-Null-Ziel der Schweiz – und eine immense kommunikative Herausforderung für Städte und Gemeinden. Wie gelingt es, die Bevölkerung und insbesondere Hauseigentümer:innen für den Umstieg auf erneuerbare Energien zu gewinnen? Wie schafft man Akzeptanz für notwendige Massnahmen wie den Heizungsersatz, den Ausbau von Wärmeverbünden oder gar die Gasnetzstillegung?

Wie können Gemeinden die Bevölkerung für den Umstieg auf erneuerbare Energien gewinnen, wenn die Informationen manchmal unvollständig, oft komplex und schwer verständlich sind? Welche Strategien braucht es, um unterschiedliche Interessen von Hauseigentümer:innen, Versorger:innen und Politik zu vereinen und Fehlinformationen vorzubeugen? Und wie gelingt es, diese Mammutaufgabe mit den oft begrenzten internen Ressourcen einer Gemeinde effektiv zu kommunizieren?

Ein praxisorientierter Ansatz für den Kanton Basel-Landschaft

Genau diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Kommunikationskonzept, welches wir für die Baselbieter Gemeinden entwickelt haben. Zusammen mit der dazugehörigen praxisorientierten Arbeitshilfe haben wir das Konzept im Rahmen der Arbeitsgruppe Kommunikation des Dialogs zur Wärmewende im Kanton Basel-Landschaft präsentiert. Die Dokumente stehen den Gemeinden über die kantonale Website zur Verfügung und sind ein Beispiel für unseren praxisorientierten Ansatz zur Meisterung dieser komplexen Aufgabe.

Von Komplexität zu Klarheit

Die Wärmetransformation ist technisch komplex, oft regulatorisch getrieben und berührt tiefgreifende Entscheidungen der Bürger:innen. Ohne eine klare, konsistente und dialogorientierte Stakeholder-Kommunikation drohen Unsicherheit, Widerstand und Verzögerungen. Fehlende Informationen über Fernwärme, Energienetzinfrastruktur oder verfügbare Förderungen und geltende Fristen können den Fortschritt der kommunalen Wärmeplanung erheblich bremsen. Gemeinden stehen hier oft vor der Herausforderung, mit begrenzten Ressourcen einen umfassenden Informationsbedarf zu decken und gleichzeitig Vertrauen aufzubauen.

Massgeschneiderte Werkzeuge für die Praxis

Unsere Arbeit im Kanton Basel-Landschaft zeigt exemplarisch, wie diese Herausforderungen gemeistert werden können. Wir haben ein massgeschneidertes Kommunikationskonzept entwickelt, das auf die spezifischen Bedürfnisse und Gegebenheiten der Baselbieter Gemeinden zugeschnitten ist. Von der Analyse der Ausgangslage bis zur Erstellung konkreter Botschaften und Massnahmenpakete – der Fokus lag stets darauf, Orientierung zu schaffen und die Bürgerbeteiligung zu fördern. Die begleitende Arbeitshilfe bietet zusätzlich praktische Werkzeuge, die den Kommunikations- und Koordinationsaufwand in den Gemeinden spürbar reduzieren wird und eine effizienter und niederschwellige Umsetzung des Konzepts erlauben.

Ein übertragbarer Erfolgsansatz

Dieser Ansatz ist jedoch nicht auf einen Kanton beschränkt. Die Prinzipien einer strategischen und praxisnahen Kommunikationsbegleitung lassen sich auf jede Gemeinde und Region übertragen, die vor ähnlichen Herausforderungen steht. Eine gut durchdachte Kommunikationsstrategie entlastet nicht nur die Verwaltung, sondern fördert auch das Engagement der Bevölkerung und beschleunigt den Übergang zu einer nachhaltigen Energieversorgung. Sie schafft die notwendige Transparenz und das Vertrauen, um die Energietransformation gemeinsam erfolgreich zu gestalten.

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Die Wärmetransformation, oft auch als Wärmewende bezeichnet, beschreibt den grundlegenden Umbau unserer Wärmeversorgung: weg von fossilen Energieträgern wie Öl und Gas, hin zu erneuerbaren und klimafreundlichen Systemen wie Wärmepumpen, Wärmeverbünden (Fernwärme) oder Solarenergie. Notwendig ist dieser Wandel, da das Heizen von Gebäuden einen grossen Teil der CO2-Emissionen verursacht und die Abhängigkeit von importierten Energien hoch ist. Das übergeordnete Ziel ist die Dekarbonisierung des Gebäudesektors, um die nationalen Klimaziele zu erreichen, die Energieversorgungssicherheit zu stärken und langfristig eine nachhaltige und bezahlbare Wärme für alle zu gewährleisten.

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