Regulatorische Hemmnisse der Kreislaufwirtschaft abbauen: Identifikation und Priorisierung der Hemmnisse
Im Auftrag des Kantons Zürich identifizierte ecos die zentralen regulatorischen und praktischen Hemmnisse für die Kreislaufwirtschaft. Als Resultat liegt ein Bericht vor, der dem Kanton als fundierte Entscheidungsgrundlage für die schrittweise Umsetzung im Rahmen seiner Kreislaufwirtschafts-Agenda dient.
Auftraggeber:in: Kanton Zürich, Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL)
Partner: Rytec AG
Projektzeitraum: 2024–2026
Im Auftrag des Kantons Zürich identifizierte ecos in einer umfassenden Prozess- und Projektbegleitung die zentralen regulatorischen und praktischen Hemmnisse für die Kreislaufwirtschaft. Ziel war es, in den Branchen Bau/Immobilien, Gewerbe/Industrie und Handel/Logistik systematisch jene Barrieren aufzudecken, die Unternehmen, Verwaltungen und weitere Akteure in der Praxis behindern.
Als Kern des Auftrags konzipierte und leitete ecos einen breiten Stakeholder-Dialog. Auf Basis einer Online-Umfrage mit 122 Teilnehmenden und vertiefenden Workshops mit 80 Fachexpert:innen wurde eine praxisnahe Sammlung von 71 Hemmnissen erarbeitet. Die Kernaufgaben umfassten dabei das Dokumentieren, Priorisieren und die Analyse der kantonalen sowie bundesrechtlichen Grundlagen.
Die Auswertung verdeutlichte, dass die grössten Hürden weniger in den Gesetzen selbst als vielmehr in der praktischen Umsetzung liegen. Vielfach sind es unklare Prozesse, etablierte Normen oder fehlende Anreize, die zirkuläre Lösungen, insbesondere im komplexen Baubereich, erschweren.
Der resultierende Schlussbericht ist eine praxisnahe Zusammenstellung dieser Erfahrungen und Bewertungen und dient dem Kanton als fundierte Entscheidungsgrundlage für die schrittweise Umsetzung seiner Kreislaufwirtschafts-Agenda.
Kompetenzen
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Prozessbegleitung & Stakeholderdialog
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Analyse regulatorischer Rahmenbedingungen
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Datenerhebung & Evaluation